Lieferketten und Rohstoffknappheit

Die Lieferketten sind unterbrochen und werden so schnell als möglich neu organisiert. Doch ist dies nicht so einfach, wie man es immer liest. Damit man erkennt, was wir meinen, erklären wir dies vereinfacht am Rohstoff Holz. Es gibt eigentlich genügend von diesem Rohstoff in der Schweiz und es wird auch in der Schweiz verarbeitet. Doch kann die verarbeitende Schweizer Industrie diesen Bedarf trotzdem nicht decken. Es gibt schlichtweg zuwenige von Ihnen. Dies wiederum ist die Folge von günstigeren Importen der letzten Jahrzehnte. Wieso sollen wir mehr bezahlen, wenn wir für das gleiche Produkt weniger in die Tasche greifen müssen? Dank anderen Ländern (meist Osteuropa) haben wir das geschafft.

Doch nun ist diese Lieferkette durchgewirbelt und funktioniert nicht mehr so wie es sollte. Eine Umstellung auf Alternativen wie Schweizer Produkte, ist nicht im Hüsch und Hott-Verfahren erledigt. Wer geht schon das Risiko ein, diese Industrie wieder aufzubauen mit dem Wissen, dass wenn sich die Lage beruhigt, wir (die Endkonsumenten) zu der günstigeren Alternative zurückkehren? Die Privatwirtschaft wird nur danach greifen mit staatlicher Unterstützung. Dies kann ein Lösungsansatz darstellen. Da wir in der Schweiz dies aber zuerst gründlich analysieren, abwägen, einschätzen und und und, wird sich diese Thematik mit der Stabilisierung der Lieferketten automatisch wieder regulieren. Man kann es als Teufelskreis bezeichnen.

Wir als Endkonsumenten haben dazu nicht viel zu melden. Deshalb sitzen wir die ganze Sache aus. Eine Prognose, was wann und wo passieren wird, kann nicht gegeben werden. Vorallem kann in der nächsten Zeit davon ausgegangen werden, dass wir auch nicht genau sagen können, wann das Produkt wirklich ausgeliefert wird. Dass kann zurzeit niemand.